FPÖ: Deimek: Geld stinkt nicht, die Autobahn-Klogebühr sehr wohl

Kollektiver Umfaller nach Putzeinsatz des Vorstands

 Wien (OTS) – FPÖ-Verkehrssprecher NAbg. Gerhard Deimek kritisiert den kollektiven Umfaller von ASFINAG und Autofahrerklubs, der zur Einführung einer Toilettengebühr an den österreichischen Autobahn-Raststätten geführt hat. “Ich habe großes Verständnis dafür, dass ASFINAG-Vorstand Schierhackl bei seinem Undercover-Einsatz die Arbeit seiner Mitarbeiter schätzen gelernt hat. Das rechtfertigt jedoch nicht, einen Konsumzwang über alle Toilettenbenutzer zu verhängen. Überdies nimmt Schierhackl dem Reinigungspersonal durch diese Maßnahme die Möglichkeit, wenigstens noch den einen oder anderen Euro an Trinkgeld zu lukrieren, weil dann alles in die Kassa der Raststättenbetreiber wandert”, so Deimek.

Auch die Rechtfertigung der Autofahrerklubs, die 50 Cent könnten auch von der Tankrechnung in Abzug gebracht werden, ist für Deimek nicht ausreichend. “Faktum ist, dass auf Autobahnraststätten bereits das Tanken wie auch das Essen und Trinken unverhältnismäßig teuer ist, weil die Betreiber ihre immense Pacht an die ASFINAG mitverdienen müssen. Da sollte wenigstens der WC-Besuch weiterhin kostenlos inkludiert sein”, erklärt Deimek.

Es sei zwar ein geflügeltes Wort, dass Geld nicht stinkt. “Diese Toilettengebühr stinkt aber sehr wohl, vor allem wenn man ihre Entstehungsgeschichte betrachtet und sieht, wie die ASFINAG ihren anfänglichen Widerstand, den sie zunächst sogar gerichtlich geleistet hat, scheibchenweise aufgebeben hat”, hält der FPÖ-Verkehrssprecher fest.


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