Rot-Schwarze Tiefflieger am Wiener Flughafen

Wien (OTS) – Um die beiden Vorstandposten der Wiener Flughafen AG bewarben sich 120, zum Teil ausl√§ndische, Manager. Die Gemeinde Wien und das Land Nieder√∂sterreich einigten sich schlie√ülich auf die “√∂sterreichische L√∂sung”. Es entschied nicht die Qualifikation der Bewerber, sondern das Parteibuch. “Folgerichtig haben wir mit G√ľnther Ofner und Julian J√§ger jetzt einen proporzbesetzten Flughafen anstatt eines prosperierendes Unternehmens”, kritisiert der Infrastruktursprecher des freiheitlichen Parlamentsklubs, Gerhard Deimek diese rot-schwarze Personalentscheidung.

F√ľr den Industriestandort √Ėsterreich ist ein effizienter und funktionierender Flughafen Wien eine Notwendigkeit – umso wichtiger w√§re ein von parteipolitischer Intervention unabh√§ngiges und renommiertes Management. “Als bekannt wurde, wer in Zukunft die Verantwortungstr√§ger am Flughafen sein werden, hat der Aktienkurs des Unternehmens gleich ordentlich nachgegeben. Analysten wie Investoren scheinen die Kompetenz Ofners und J√§gers also nicht besonders hoch einzustufen”, kommentiert Deimek den Start des neuen Vorstandsduos.

Dabei w√§ren die Anforderungen an das neue Management enorm. “Die beiden m√ľssen sich um das Skylink-Debakel k√ľmmern, um die erfolgreiche Umsetzung der dritten Landebahn und sie haben eine Strategie f√ľr die Positionierung des Wiener Standortes im internationalen Flugverkehr zu finden. Ansonsten verkommt der Flughafen Wien zum Restlverwerter von Billigstfliegern”, fasst der freiheitliche Infrastruktursprecher die Herausforderungen zusammen.


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