FPÖ- Deimek: Rechnungshof muss Österreichische Nationalbank prüfen

Utl.: Goldbestände im Ausland müssen überprüft werden =

Wien (OTS) – Österreichs Goldreserven sind mehr als elf Milliarden Euro wert. Das Gold lagert Großteils im Ausland, wie Experten vermuten. Die Österreichische Nationalbank und das Finanzministerium hüllen sich in Schweigen. Entsprechende parlamentarische Antworten bleiben weitgehend unbeantwortet.

“Jetzt ist es am Rechnungshof, Licht in das Dunkel hinter den Mauern der Nationalbank zu bringen”, fordert FPÖ-NAbg. Gerhard Deimek. Ohne gewissenhafte und regelmäßige Überprüfung der im Ausland gelagerten Goldbestände könne die OeNB ihre Bilanz nicht sorgfältig erstellen. “Von einer Notenbank erwarte ich mir Seriosität und Gewissenhaftigkeit. Schließlich sollte die OeNB die Hüterin des Goldes der Österreicherinnen und Österreicher sein. Ob sie dieser Rolle auch tatsächlich nachkommt, wird durch den Rechnungshof zu prüfen sein”, kündigt Deimek entsprechende parlamentarische Initiativen an. Auch in die OeNB müsse endlich Transparenz einziehen. Unter dem Deckmantel der Unabhängigkeit dürfte kein Geheimnis aus internen Vorgängen gemacht werden.

Unterstützung erhalten die freiheitlichen Forderungen aus dem deutschen Bundestag. Der Haushaltsausschuss hat einen kritischen Bericht durch den Bundesrechnungshof angefordert. Gegen den Widerstand der Deutschen Bundesbank. “Es kommt international Bewegung ins Thema Gold. In Deutschland geraten die Notenbanker bereits unter erheblichen Druck. Diesen werden wir auch in Österreich aufbauen”, verweist Deimek auf die Petition “Rettet unser österreichisches Gold”.


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