FPÖ-Deimek: Gold schützt vor “Unfug” der Regierung

Utl.: Unser Gold muss in Österreich gelagert werden =

Wien (OTS) – Gold ist eine Krisenwährung. Der Investor Marc Faber erklärte in einem Interview, dass Gold “eine Versicherung gegen Unfug, den Regierungen treiben” ist. “Wir wollen die Menschen vor der Inflationspolitik der Europäischen Zentralbank schützen. Mit realen Werten”, erneuert der freiheitliche Nationalratsabgeordnete Gerhard Deimek die Forderung seiner Fraktion nach einer Lagerung der Goldbestände der Oesterreichischen Nationalbank im Inland.

Als Alternative zum derzeitigen Währungssystem verweist Deimek auf die Forderung nach einer zwanzigprozentigen Golddeckung unserer Währung. “So kann die Geldflut der EZB eingedämmt und unsere Kaufkraft geschützt werden. Die Menschen arbeiten hart für ihr Geld, es muss daher wieder einen echten Wert bekommen”, erläutert Deimek. Fabers Aussage, wonach Gold vor dem “Unfug” von Regierungen schütze, unterstützt der Abgeordnete und verweist auf die milliardenschwere Haftungsübernahmen im Rahmen des ESM und EFSF: “Faymann und Fekter haben mehrmals bewiesen, nicht die Hüter unseres Wohlstandes zu sein. Ich wünsche mir für Österreich eine goldene Zukunft, auch was die Währungspolitik anbelangt.” In diesem Zusammenhang und um jederzeit die Verfügbarkeit des Goldes zu gewährleisten sei es unumgänglich die 280 Tonnen Gold der OeNB ausnahmslos physisch innerhalb Österreichs zu lagern.

“Warum stellt sich Gouverneur Ewald Nowotnydagegen? Stabilität und die Sicherheit des Goldes Österreichs müssen doch im Interesse des obersten Notenbankers sein”, zeigt Deimek Unverständnis für Nowotnys starre Haltung. Es könne doch wohl nicht Nowotnys finanzpolitische Maxime sein, sein Land auf Gedeih und Verderb einem Mario Draghi und dessen Entscheidungen auszuliefern, schließt Deimek.


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