FPĂ–- Deimek: “Aiginger macht Autofahrer zur Melkkuh der Nation”

Wien (OTS) – In der heutigen Pressestunde forderte der Chef des Wirtschaftsforschungsinstituts, Karl Aiginger, höhere Treibstoffpreise. Um sechs Prozent mehr im Jahr sollen die Ă–sterreicherinnen und Ă–sterreicher an der Zapfsäule fĂĽr einen Liter Sprit bezahlen. “Systematisches Schröpfen unserer Autofahrer kann nicht der Ausweg aus dem Finanzdilemma der Republik sein”, kritisiert der freiheitliche Verkehrssprecher NAbg. Gerhard Deimek. Besonders sozial Schwache wĂĽrden unter den geforderten Preiserhöhungen leiden, so Deimek.

Aigingers BegrĂĽndung fĂĽr seinen VorstoĂź liegt im Klimaschutz. Die Kyoto-Ziele wären nicht anders zu erreichen. “Wirtschaftswachstum und die Abfederung sozialer Härten mĂĽssen in Zeiten der Wirtschaftskrise Vorrang vor ĂĽberbordendem Klimaschutz haben”, reagiert Deimek auf die Stellungnahme des WIFO-Chefs. Die Lösung des wissenschaftlich längst nicht belegbaren Klimaproblems könne nicht darin bestehen, Mobilität mithilfe immer höherer Steuern unleistbar zu machen.

“Hunderttausende Pendler sind täglich auf ihr Auto angewiesen. Doch das darf nicht dazu fĂĽhren, dass sie zur Melkkuh der Nation degradiert werden”, fordert Deimek mehr soziale Gerechtigkeit und Ausgewogenheit im Steuersystem.


Stoppt das Terrorgesetz! Jetzt klicken & handeln!