FP- Deimek /Gudenus: AUA-Betriebsrat gefährdet tausende Arbeitsplätze – auch in Wien!

Utl.: Headquarters drohen abzuwandern =

Wien (OTS/fpd) – Die AUA wurde über Jahre hinweg stiefmütterlich behandelt. Die Personalvertretung agierte parteipolitisch anstatt im Sinne des Unternehmens und seiner Mitarbeiter. Jetzt versuchen sich die Betriebsräte erneut auf Kosten des Unternehmens zu profilieren. Die Gewerkschaft unterstützte die Einbringung von Feststellungsklagen beim Obersten Gerichtshof. Der Grund für die Auseinandersetzungen sind betriebswirtschaftlich erforderliche Gehaltsanpassungen im Bereich des fliegenden Personals.

“Gewerkschaft und Betriebsrat drohen die AUA endgültig zu zerstören. Der neue Eigentümer ist die Lufthansa, die sitzt am bedeutend längeren Ast. Der eigenmächtig eingeschlagene, rabiate Konfrontationskurs der Personalvertreter widerspricht den Interessen der gesamten Belegschaft”, kritisiert der Verkehrssprecher des freiheitlichen Parlamentsklubs, Gerhard Deimek. Im Worst Case werde die Lufthansa das Ostgeschäft der AUA übernehmen und vom Flughafen München aus abwickeln. Die AUA würde in diesem Fall zu einem innerösterreichischen City-Liner umstrukturiert, der Vienna International Airport zu einem Binnenflughafen.

Der zu befürchtende Schaden reicht weit über die AUA und den Flughafen hinaus. Tausende Wienerinnen und Wiener könnten ihren Arbeitsplatz verlieren, wie der freiheitliche Klubobmann im Wiener Gemeinderat, Johann Gudenus, befürchtet. “In Wien befinden sich die Mittel- und Osteuropa-Headquarters bedeutender Unternehmen. Entsprechende Infrastruktur ist die Grundvoraussetzung für deren Verbleib. Bisher bietet der Flughafen Wien die Möglichkeit, ebendiese Zentren direkt zu erreichen. Sollte sich diese Achse nach München verlagern, ist es auch mit Wien als Standort zu Ende”, kritisiert Gudenus die Haltung des Betriebsrates und der Gewerkschaft. Diese nähmen, um parteipolitisches Kleingeld zu schlagen, in Zeiten der Wirtschaftskrise bewusst Arbeitslosigkeit und Firmenabwanderungen in Kauf.


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