FPÖ-Deimek und Kitzmüller: Leistbare Mobilität für Familien fördern

Utl.: Für Pendlerpauschale und sichere Bahnhöfe =

Wien (OTS) – Die Regierung setzt bei Österreichs Familien den
Sparstift an. Die Familienbeihilfe verlor ein Drittel ihres Wertes,
während die Kosten des täglichen Lebens steigen. Mobilität ist ein
großer Kostenfaktor und die Koalition müsse aktiv werden, fordern
FPÖ-Familiensprecherin Anneliese Kitzmüller und Verkehrssprecher
Gerhard Deimek.

Mit einer Erhöhung der Ticketpreise um insgesamt zwei Prozent haben
das BMVIT und die ÖBB ein falsches Signal gegeben. Erfreulich sei
allerdings, dass jetzt bei der Tarifgestaltung auch auf
Patchwork-Familien Rücksicht genommen werde. Zudem müssten die ÖBB
entlastet werden und sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren, fordert
der Nationalratsabgeordnete Gerhard Deimek. Konkret spielt er in
diesem Zusammenhang auf Bettelmigranten an, die nachts in Züge
einbrechen, um darin zu schlafen. Im Zusammenhang mit der Überlassung
von ÖBB-eigenen Hallen an meist osteuropäische Wirtschaftsmigranten
meint er: “Es kann nicht sein, dass ein Transportunternehmen die
Aufgabe von NGOs übernehmen muss. Die ÖBB sind schließlich nicht
Traiskirchen.” Kitzmüller kritisiert die offenkundige Ausstattung von
Asylanten mit Verkehrstickets durch den Verkehrsverbund Ost Region,
während Kinder und Familien dafür bezahlen müssen. “Diese
augenscheinliche Ungleichbehandlung zulasten einheimischer und gut
integrierter Menschen muss sofort überprüft und gegebenenfalls
schleunigst beendet werden”, untermauert Kitzmüller ihre Forderung.

Von den Koalitionsparteien fordern beide ein klares Bekenntnis zur
Pendlerpauschale. “Forderungeneines Hannes Androsch nach deren
Abschaffung belegen, dass sozial und sozialistisch längst nicht mehr
zusammenpassen. Androsch hat schon beim Bildungsvolksbegehren und der
Abstimmung über die Wehrpflicht bewiesen, wie weit entfernt er von
der Lebensrealität der Menschen denkt, lebt und handelt”, fordert
Deimek eine Distanzierung seitens der Bundes-SPÖ. Wiederum seien es
oft Familien, die von der Pendlerpauschale profitieren würden.
“Schließlich sind es gerade die geringeren Wohnkosten, die viele
junge Familien dazu bewegen, sich im ländlichen Raum ein Zuhause zu
suchen. Die Pendlerpauschale zu kürzen würde bedeuten, das verfügbare
Einkommen weiter zu beschneiden”, führt Kitzmüller aus. Deimek
forderte in diesem Zusammenhang als zusätzliche Entlastung die
steuerliche Absetzbarkeit der Autobahnvignette. Das deutsche Modell
zeige, dass dies möglich sei.


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