Gerhard Deimek neuer Bereichssprecher fĂĽr Infrastruktur und Verkehr

Der oberösterreichische Nationalratsabgeordnete DI Gerhard Deimek ist neuer FPÖ-Bereichssprecher für Infrastruktur und Verkehr. Zusammen mit seiner schon bisher ausgeübten Tätigkeit als Technologiesprecher deckt Deimek somit jenen Bereich ab, der im Infrastrukturministerium unter Doris Bures (SPÖ) konzentriert ist.

Deimek fordert fĂĽr diesen immens wichtigen Komplex endlich eine zusammenhängende Strategie: “Erst vor kurzem hat ein unabhängiges Institut klar aufgezeigt, dass diese Strategie fehlt und Ă–sterreich dadurch enorme Nachteile vor allem in wirtschaftlicher Hinsicht drohen.” Verkehrs-, aber auch Telekommunikations-, und Forschungsinfrastruktur seien entscheidende Faktoren fĂĽr den Wirtschaftsstandort.

Deimek beklagt, dass viele Bereiche von Bures stiefmĂĽtterlich betreut werden und auch das Interpellationsrecht der Abgeordneten massiv beschnitten wird: “Die Ministerin beantwortet grundsätzlich keine Anfragen zur Ă–BB oder zur Post. Ich fordere daher, dass die Vorstände dieser Unternehmen dem zuständigen Ausschuss im Nationalrat regelmäßig Rede und Antwort stehen, damit die Abgeordneten die Tätigkeit dieser Unternehmen beurteilen können.”

Im Sinne der Betriebe, aber auch zum Wohle der BĂĽrger, hier insbesondere der Pendler, sei ein rascher Ausbau des hochrangigen StraĂźennetzes von wesentlicher Bedeutung. “Die Bremsmanöver der Ministerin etwa beim Linzer Westring, aber auch bei der Fertigstellung des Rings um Wien durch die Lobau-Autobahn, sind gefährlich und werden wirtschaftliche Folgen haben.” FĂĽr die Pendler gehe es allerdings nicht nur um bessere StraĂźen, sondern auch um einen besseren Ausgleich ihrer Kosten. “Die erhöhte Pendlerpauschale ersetzt nicht einmal annähernd die Mehrbelastung, die durch die erhöhte Mineralölsteuer auf die Menschen zukommt”, kritisiert der Verkehrssprecher.

Deimek tritt auch fĂĽr einen Ausbau und eine verstärkte Förderung der anwendungsorientierten Forschung ein: “Als Land mit hohem Lohnniveau muss Ă–sterreich seinen Vorsprung bei der Produktivität bewahren. Wenn wir auf das Niveau von China und anderen wachsenden Volkswirtschaften zurĂĽckfallen, werden wir weiterhin massiv Arbeitsplätze verlieren.”

Gerhard Deimek war von 1990 bis 2010 bei Siemens VAI (vormals VOEST-ALPINE Industrieanlagenbau) in verschiedenen Positionen beschäftigt, zunächst als Berechnungsingenieur, ab 1995 als Produktmanager für Direktreduktionsanlagen, ab 2000 als Verkaufsleiter für Elektrik & Automation und seit 2007 als Projektleiter für internationale Großprojekte. Seit 2010 ist Deimek in diesem Bereich selbständig tätig.

Seine politische Laufbahn begann er 1991 als Gemeinderat in Pfarrkirchen bei Bad Hall. 1992 wurde Deimek stellvertretender Bezirksparteiobmann in Steyr-Land, 2005 Bezirksparteiobmann und im April 2008 stellvertretender FPÖ-Landesparteiobmann in Oberösterreich. Seit 2008 gehört er dem Nationalrat an. Deimek ist verheiratet und Vater zweier Söhne. Im Internet ist er unter www.deimek.at zu finden.


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