FPÖ zu Benzinpreisen: “Finanzielle Fettsäcke müssen abspecken!”

Klare Worte findet der Konsumentensprecher der FPÖ, Gerhard Deimek, zum Bericht der Bundeswettbewerbsbehörde zur Spritpreisgestaltung in Österreich ”Hier hilft nur eine gesetzliche Regelung, um diese finanziellen Fettsäcke zum Abspecken zu zwingen”, so Deimek in Richtung der Mineralölfirmen, die gestern präpotent auf die Erkenntnisse der Behörde reagiert hätten, wonach die Spritpreise in Österreich hausgemacht seien und in keinem Zusammenhang mit den Notierungen an der Öl-Börse in Rotterdam stünden.

Der Fachverband der Mineralölindustrie hatte von einer Nullmeldung im Sommerloch gesprochen. Für Deimek zeigt diese Reaktion, dass mit diesen Leuten keine gütliche Lösung zu erzielen sei. Er verlangt daher eine staatliche Preisregulierung in der Höhe des durchschnittlichen Nettopreises in den 27 EU-Ländern. Dass Benzin und Diesel in Österreicher billiger sind als in den meisten anderen EU-Ländern liegt daran, dass Treibstoff in Österreich geringer besteuert ist. Dies sei jedoch „kein Freibrief für die Ölfirmen, die Differenz selbst zu kassieren“, so Deimek.

In der Tat verdienen die Konzerne derzeit überaus gut am Treibstoff. Die OMV hat ihren Halbjahresgewinn mehr auf knapp 900 Millionen Euro mehr als verdreifacht – für den FPÖ-Konsumentensprecher „ein Schlag ins Gesicht aller Autofahrer“.


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