FPÖ-Deimek: “Radlobby Österreich” mit dunkelrot-grüner Schlagseite?

Utl.: Kein Raum für postsowjetische Einheitsmobilität =

Wien (OTS) – Österreichs Verkehrspolitik beginnt teils bizarre Formen anzunehmen. “Das Fahrrad wird von rot-grünen Strömungen vom Fortbewegungsmittel zum Bobo-Lifestyle-Objekt stilisiert”, kritisiert FPÖ-Verkehrssprecher NAbg. Gerhard Deimek. Die politischen Statements der Plattform “Radlobby Österreich” reihten sich nahtlos an jene des Verkehrsclub Österreich, macht Deimek auf kaum mehr verdeckte Parteipolitik aufmerksam.

“Wir Freiheitliche vertreten einen umfassenden Ansatz. Im öffentlichen Raum muss für Fußgänger, Radfahrer, öffentlichen Verkehr, Zulieferer und auch PKW Platz sein”, umreißt der freiheitliche Nationalratsabgeordnete den Ansatz seiner Fraktion. Die Menschen müssten die Freiheit behalten – und in Wien wieder zurückbekommen – ihr Fortbewegungsmittel frei von “faktischen Zwangsmaßnahmen” selbst zu wählen. “Die Menschen müssen nicht bevormundet werden, sie wissen selbst, was für sie am besten ist”, erteilt Deimek dem rot-grünen Regulierungswahn eine klare Absage.

Auffällig sei, dass sich vermehrt angeblich überparteiliche Plattformen und Vereine wie etwa “Radlobby Österreich” in die Debatte einschalten. Die Kommentare zur Parteienbefragung lassen jedoch ideologische Affinitäten vermuten, die “liberal gesinnte Demokraten nicht gutheißen können”, weist Deimek auf Schlagseiten hin. Dass die KPÖ etwa in ihrem Statement dem privaten Verkehr ebenso kritisch gegenübersteht, wie in ihren Ansätzen allem, was nicht staatlich ist, verwundere nicht. “Radlobby-Sprecher Alec Hager scheint seine Sympathien für marxistische Politik nicht einmal verbergen zu wollen”, zeigt sich Deimek verwundert. Die FPÖ trete gegen jede Ideologisierung von Mobilität auf. “Das Fahrrad und der Weg zu Fuß sollen keine Synonyme für den gelebten Sozialismus werden”, verwehrt sich der freiheitliche Abgeordnete gegenüber derartigen Versuchen der Wiener Stadtregierung und ihres Umfeldes. Die FPÖ trete jedenfalls gegen postsowjetische Einheitsmobilität auf, schließt Deimek. Verkehrspolitik müsse sich an gesamtgesellschaftlichen Anforderungen orientieren und nicht an politischen Sektierern und Bobos.


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