Energieversorger betrachten Privatkunden als Melkk├╝he

FP├ľ-Konsumentensprecher NAbg. Gerhard Deimek ├╝bt heftige Kritik an der Preispolitik der ├Âsterreichischen Energieversorger. Wie das europ├Ąische Statistik-Amt Eurostat bekanntgab, stiegen die Strompreise in ├ľsterreich letztes Jahr durchschnittlich um 7,7 Prozent und die Gaspreise um 0,7 Prozent, w├Ąhrend sie im EU-Schnitt um 1,5 bzw. sogar 16 Prozent zur├╝ckgingen. “Die Privatkunden werden von den heimischen Energieversorgern als Melkk├╝he betrachtet”, kritisiert Deimek. Preissenkungen gebe es aus unerfindlichen Gr├╝nden nur f├╝r Gro├čkunden.

“Nachdem die Unternehmen ihre Oligopol-Stellung zu Lasten der Privatkunden ausnutzen und kein Interesse an Wettbewerb zeigen, muss der Staat endlich eingreifen”, fordert Deimek. Er schl├Ągt eine Preisregulierung f├╝r Strom und Gas durch eine parit├Ątische Kommission vor.

Als ├╝ble Praxis bezeichnet Deimek auch die Vorgehensweise von Energieanbietern, die Jahresabrechnung ihrer Kunden durch Sch├Ątzung zu ermitteln und dennoch eine Nachzahlung gegen├╝ber dem Vorjahr zu verlangen. “Besonders von Kunden der Wien-Energie habe ich zahlreiche Klagen dar├╝ber geh├Ârt. Es kann nicht sein, dass das Unternehmen den Z├Ąhlerstand gar nicht abliest, aber trotzdem von erh├Âhtem Verbrauch ausgeht”, so der FP├ľ-Konsumentensprecher, der betroffenen Kunden empfiehlt, die durch Sch├Ątzung ermittelten Abrechnungen zu beeinspruchen.


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