Cold Calling ist organisierte Kriminalität

Cold Calling – die telefonische Verkaufsanbahnung mit oftmals einhergehendem Vertragsabschluss – stelle in den meisten F√§llen eine Abzocke alter oder jugendlicher Menschen dar, denen auf relativ einfache Art und Weise das Geld aus der Tasche gezogen werde. FP√Ė-Konsumentenschutzsprecher NAbg. Gerhard Deimek nahm in der diesbez√ľglichen parlamentarischen Debatte heute insofern dazu Stellung, dass er die Zustimmung der FP√Ė zu einem Teil der Regierungsvorlage ank√ľndigte, n√§mlich dem, das Verbot der Unterdr√ľckung der Rufnummer und die Erh√∂hung des Strafrahmens betreffend.

Diese “Bauernf√§ngerei” und die organisierte Kriminalit√§t, welche Cold Calling allzu oft zugrunde liege, erforderten jedoch auch entsprechende Sicherheiten im Konsumentenschutzgesetz, so Deimek. In der vorliegenden Regierungsvorlage fehle es an Bestimmungen, die abgeschlossenen Vertr√§ge dahingehend betreffend, dass ein illegaler Anruf keinesfalls ein Zustandekommen eines legalen Vertrages bewirken k√∂nne. Man k√∂nne deshalb hier keine Zustimmung geben.

Abschlie√üend erw√§hnte Deimek im Zusammenhang mit den von der FP√Ė eingebrachten Fristsetzungsantr√§gen, dass dies die “unertr√§gliche Vertagungspraxis” der Regierungsparteien von Antr√§gen der Opposition in den Aussch√ľssen, erfordere. Rund 1.000 Antr√§ge warten auf ihre Behandlung in den Aussch√ľssen. Es handelt sich dabei jedoch nicht nur um beschriebenes Papier, sondern um Ideen und Verbesserungsvorschl√§ge, die der Diskussion unterzogen werden m√ľssen”, betonte Deimek abschlie√üend.


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