Basel III: “Geld der Sparer ist zu schĂĽtzen!”

Kritik ĂĽbte heute der FP-Konsumentenschutzsprecher und Landesparteiobmann-Stellvertreter der FPĂ– Oberösterreich, NAbg. Dipl. Ing. Gerhard Deimek an Basel III: “Mit diesem vorliegenden Papier wird eine neue Runde im internationalen Kasino-Kapitalismus eingeleitet. Unbelehrbare Bankmanager, die aus den Fehlern, die die Finanzkrise an den Tag brachten, nichts gelernt haben, haben sich Lockerungen der Bilanzierungsregeln ausverhandelt.”

Somit werde es ermöglicht, zeigte der FP-Konsumentenschutzsprecher auf, “dass mehrere Banken gleichzeitig die Mittel einer Tochterbank, an der sie Anteile halten, zu 100 Prozent fĂĽr sich verbuchen können. Das ist ganz klar eine gezielte Desinformation der Sparer, die ihr Geld anlegen.”

Die Regelung wĂĽrde, so Deimek, es tatsächlich erlauben, “dass Banken ‘Sicherheiten’ aus dem Hut zaubern und so ihre Bilanzen schönen. Werden diese RĂĽcklagen jedoch eines Tages benötigt, erweisen sie sich als Luftschloss. Dieses Verhalten erinnert frappant an die groĂźangelegten Budgettricks Griechenlands. Dort ist die Finanzseifenblase bekanntlich längst geplatzt.” Die Bundesregierung forderte der FPĂ–-Konsumentenschutzsprecher abschlieĂźend auf, “hier endlich einzuschreiten. Das Geld unserer Sparer ist zu schĂĽtzen!”


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